Wenn es endlich so weit ist und es Zeit wird, die Abizeitung zu gestalten, solltet ihr euch auch in punkto Preisgestaltung einiges überlegen. Wenn ihr nämlich Euer Meisterwerk endlich in Händen haltet, sollten es so viele Leute wie möglich auch bestaunen können. Bringt eure Abizeitung so gut wie möglich unters Volk. Für die Ermittlung des Verkaufspreises ist es das Ziel, dass ihr einige Faktoren mit einbezieht. Eine Abschlusszeitung zum Abi sollte immerhin von Erfolg gekrönt sein.

Die Produktionskosten berücksichtigen

Ausschlaggebend für den Produktionspreis ist, ob die Innenseiten farbig oder schwarz-weiß gestaltet sind und auch ob es sich um ein weiches oder ein hartes Cover handelt. Überlegt euch also gut, welches Abizeitung Cover ihr erstellen wollt. Natürlich ist auch die bestellte Auflage und die Seitenanzahl ein wichtiges Kriterium für die Produktionskosten. Ein sehr hilfreiches Instrument für die Preiskalkulation und den Verkauf sind online Portale, die euch bei der Kalkulation gratis unterstützen.

Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen

Was die Einnahmen betrifft, so müssen diese von den Produktionskosten abgezogen werden. Ihr könnt Einnahmen aus Vorfinanzierungspartys oder Werbeverträgen erzielen. Durch die Garderobe, den Getränkeverkauf oder Eintrittsgelder bei Partys könnt ihr ebenfalls mehr einnehmen. Eventuell gibt es von der Schule auch einen Förderverein, den Elternrat oder Sponsoren, die euch bei den Einnahmen helfen. Damit ihr eure Abikasse aufbessert, könnt ihr Kuchen verkaufen oder auf dem Schulhof einen Flohmarkt veranstalten. Kalkuliert auch die anderen Ausgaben mit ein, wie zum Beispiel resultierende Kosten, die aus der Veranstaltung des Abiturballes entstehen. Bevor ihr eine gute Abizeitung erstellen könnt, solltet ihr immer einen Plan für die Kalkulation und den Verkauf haben.

Der entstandene Gewinn

Denkt im Vorhinein darüber nach, ob ihr einen Gewinn mit dem Verkauf der Abiturzeitung erzielen wollt oder nicht. Haltet den Preis für die potentiellen Käufer möglichst niedrig, denn der Preis beeinflusst die Kaufentscheidung maßgeblich. Ihr könnt eine günstige Abiturzeitung leichter verkaufen, als eine teure. Was den Preis und die Kalkulation betrifft, so sollte dieser möglichst realistisch angesetzt sein. Am besten orientiert ihr euch an den vorigen Abiturzeitungen oder Vorgängern. Eventuell findet ihr auch das eine oder andere Abizeitung Beispiel. Ihr wollt ja sicher nicht auf unzähligen Zeitungen sitzen bleiben.

An die Produktionskosten senken

Bedenkt die Produktionskosten für den Druck und überlegt Euch, dass eventuell nicht alle Abizeitungen verkauft werden. Wenn ihr wollt, könnte für unterschiedliche Verkäufer auch unterschiedliche Preise kalkulieren. Schüler, Eltern und Freunde zahlen zum Beispiel mehr, als Stufenmitglieder. An die Schuldirektion könnt ihr sogar Abiturzeitungen verschenken. Am besten verwendet ihr einen „Abizeitung drucken Kalkulator“ aus dem Netz.

Die besten Verkaufsmöglichkeiten

Der Verkauf selbst gestaltet sich am besten in den Pausen in der Schule. Am besten Richter durch einen Tisch einen kleinen Stand an einer guten Stelle ein, an der viele Schüler, Lehrer und andere vorbeikommen. Alternativ könnt ihr auch bei gutem Wetter draußen auf den Schulhof gehen. Stellt eine Liste mit freiwilligen Verkäufern auf, damit jeder weiß, wer wofür zuständig ist. Eine genauso gute Chance für den Verkauf ist der Abiball, diese Möglichkeit solltet ihr unbedingt nutzen, denn dort könnt ihr die Abizeitung an Verwandte, Lehrer und Freunde veräußern.

Kreativität zeigen

Auch andere Veranstaltungen und Events eignen sich ideal, damit ihr die Chancen für den Verkauf nutzen könnt. Auf einer Abiparty könnt ihr eure Abiturzeitung genauso gut verkaufen, denn dadurch bietet sich eine willkommene Gelegenheit. Habt ihr schon überlegt, eure Abiturzeitung bei diversen Geschäftsstellen an eure Sponsoren zu verkaufen? Ein ganz besonderes Exemplar könnt ihr sogar versteigern, wenn eine spezielle Abizeitung persönlich von allen Abiturienten unterschrieben wurde. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Immerhin sind schöne Abschlusszeitungen immer eine besondere Erinnerung.

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