Sicherlich wisst ihr alle, dass Bilder und Grafiken bei der Abizeitung unverzichtbar sind. Typische Beispiele sind Fotos von Projektwochen und Ausflügen, sowie Klassenfotos oder Steckbrief-Bilder für den Abizeitung-Steckbrief. Diese Bestandteile gehören in jede Abizeitung. Denkt daran, dass diese Grafiken auch nach dem Druck gut zur Geltung kommen sollten. Deshalb ist es wichtig, dass ihr in punkto Bildbearbeitung und Grafik einiges beachtet. Am besten kümmert ihr euch um ein gutes Programm für die Bildbearbeitung, sobald ihr alle Bilder beisammen habt, die ihr zeigen wollt. Eines der beliebtesten Programme ist Adobe Photoshop.

Nun könnt ihr die Fotos und Bilder auf ihre Qualität überprüfen. Es kann jedoch sein, dass die Bilder nicht digital vorliegen, sondern dass ihr diese erst durch den Scanner jagen müsst. Hier müsst ihr auf die Qualität achten und idealerweise mit 300 DPI scannen. In Bezug auf die interessanten Grafiken sind Abschluss Zeitung Ideen natürlich immer willkommen.

DPI / Auflösung

Sämtliche Grafiken, die in die Abizeitung sollen, müssen idealerweise eine Auflösung von 300 dpi haben. Dadurch wisst ihr, dass ihr die optimale Punktedichte eines Bildes für Printmedien erreicht habt. Wenn die Dichte der Punkte zu niedrig ist, sieht das Bild nicht mehr schön, bzw. scharf aus – „pixelig“ sieht es aus . Wenn es gar nicht anders geht, könnt ihr auch Bilder mit 150 dpi drucken, denkt aber daran, dass die Qualität dann nicht optimal ist. Unter 150 dpi solltet ihr nicht kommen. Wenn ihr viele Bilder aus dem Internet nehmt, müsst ihr damit rechnen, dass die Punktedichte sehr klein ist (72 dpi). Darum solltet ihr auf originale Grafiken zurückgreifen, anstatt Fotos aus dem Internet zu kopieren. Zumindest solltet ihr immer daran denken, die Auflösung der Bilder zu überprüfen, bevor ihr sie einfach in den Druck gebt.

Ein Bild mit einer geringen Größe von beispielsweise 800 x 600 Pixeln und 72 dpi, sollte demnach nicht als Coverbild der Abizitung dienen. Als kleines Bild kann es aber auch abgedruckt werden.  Ideal sind Bilder von 2000 Pixeln und größer.

Der korrekte Farbmodus

Zumeist ist euer Computer nicht auf den für Druck optimalen Farbmodus eingestellt, denn standardmäßig ist das Farbschema RGB. D.h., dass ihr besser auf den CMYK- Farbmodus umstellen solltet, denn mit diesem Modus arbeiten sämtliche industriellen Druckmaschinen. Ihr werdet merken, dass besonders die Farben, wie zum Beispiel leuchtende Blautöne, Grüntöne oder rote Töne besser dargestellt und abgebildet werden, wenn ihr in den Modus umschaltet. Damit ihr böse Überraschungen vermeidet, sollte ihr gleich alles auf den CMYK-Modus umstellen. Dadurch werden sämtliche Farben von vorneherein beibehalten und nicht durch irgendeine Konvertierung verändert. So könnt ihr genau am Monitor sehen, was ihr später in Druck gebt.

Im Falle von Photoshop müsst ihr das Foto öffnen und über den Menüpunkt „Bild“ -> „Modus“ in die „CMYK-Farben“ wechseln.

In den Farbmodus „CMYK“ wechseln (Photoshop)
Photoshop - Fotos Farbmodus RGB zu CMYK

Die richtigen Bilderformate

Wenn es Teile eurer Abizeitung gibt, die schwarz-weiß gestaltet werden, solltet ihr euch für den Graustufenmodus entscheiden und die Grafiken auch entsprechend abspeichern. Für die Bilder solltet ihr allgemein betrachtet am besten das Format JPG mit einer maximalen Qualität wählen (bei Photoshop ist das die Qualitätsstufe 12), denn so bleiben eure Grafiken mit ihrer Qualität am besten erhalten. Der Vorteil an einem PNG Format ist hingegen, dass sich Bilder in diesem Format ohne Verlust der Qualität komprimieren lassen, daran sollte ihr auch denken. Die Formate GIF oder BMP sind für den Druck nicht zu empfehlen.

In den Farbmodus „Graustufen“ wechseln (Photoshop)
Photoshop - Fotos Farbmodus RGB zu CMYK
Fotos optimal speichern (Photoshop)
Photoshop - Fotos JPG optimal speichern

Hilfslinien und Raster verwenden

Damit ihr die Grafiken in die Abizeitung integrieren könnt, müsste ihr ein spezielles Layoutprogramm verwenden, hierbei empfiehlt sich zum Beispiel Adobe InDesign. Mit einem guten Abizeitung Layout habt ihr schon einmal viel geschafft. In diesem Programm lässt sich alles für eure Abizeitung gestalten. Am besten arbeitet ihr mit Rastern und Hilfslinien, damit alles gleichmäßig aussieht. Dadurch ist es möglich, die Grafiken präzise zu platzieren und die Elemente schön zu verteilen. Die Hilfslinien werden übrigens nicht ausgedruckt, hierbei müsst ihr euch keine Sorgen machen. Wenn ihr Grafiken symmetrisch anordnen wollt, hilft Euch der Raster ganz besonders gut. Für Eure Orientierung könnt ihr Euch eventuell eine Abizeitung Vorlage in Word ansehen. Eine Abschlusszeitung für das Abitur sollte eine ewig schöne Erinnerung sein.

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